Proof of Work vs. Proof of Stake

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unterschied proof of work und proof of stake

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Verstehen bedeutet Handeln. Ich möchte dazu beitragen, dass Du die umfassende Welt der Kryptowährungen auch – wirklich – verstehst, um zukünftig die richtigen Schritte zu setzen. Denn wie bei allem im Leben, gibt es auch hier Pro und Kontra und wichtige Details die man (gerade am Anfang) beachten sollte. Mein Ziel ist es dabei, dies so neutral wie möglich zu tun und Dich auch darauf hinzuweisen, dass jede Investition IMMER mit einem gewissen Risiko verbunden ist.

Auch ich darf jeden Tag dazulernen und möchte Dich an meinem bisherigen Know-How teilhaben lassen: „Denn warum jeden Fehler selbst begehen?!“ Informiere Dich vor jedem Schritt allumfassend, bleibe weiterhin kritisch und sei auch Du ein unverzichtbarer Baustein dieser großartig vernetzten weltweiten Community! Viel Freude beim durchstöbern,

Deine @emily_is_online

Unterschied Proof of Work und Proof of Stake

Proof of Work (Konsens-Algorithmus)  

Bei der „Proof-of-Work“-Methode erhalten die Teilnehmer für die Lösung von komplizierten kryptografischen Aufgaben eine Belohnung in der jeweiligen Kryptowährung. Die Lösung dieser Rechenaufgaben wird in der Blockchain durch die Generierung eines neuen Blocks markiert. Unter diesem Prozess versteht man den inzwischen bekannten Begriff „Mining“. Durch das sogenannte Mining wird bewiesen, dass der Rechenweg, also die Transaktionen, fehlerfrei durchgeführt wurden. Viele große Kryptowährungen beruhen auf der „Proof of Work“-Methode, dazu gehören Bitcoin mit dem Algorithmus SHA-256, Ethereum mit Ethash, Litecoin mit Script oder Monero mit CryptoNight.

Obwohl die „Proof of Work“-Methode von den größten Kryptowährungen herangezogen wird, weist diese Vergütungsmethode einige Nachteile auf. Das Lösen der Rechenaufgaben erfordert viel Zeit und Energie, wodurch sie sehr kostenintensiv ist. Aus diesem Grund versuchen die Miner und Grafikkartenhersteller immer noch bessere Mining Hardware zu entwickeln, die den hohen Anforderungen gerecht wird. Aufgrund der steigenden Schwierigkeit der Rechenaufgaben werden daher kaum mehr herkömmliche Grafikkarten verwendet. Es kommen vielmehr sogenannte ASICs zum Einsatz, die über eine hohe Datenverarbeitung verfügen. In Kombination mit einer kostengünstigen Kühlung und Tiefpreisstrom kann das Errechnen von Kryptowährungen somit für die Teilnehmer sehr lukrativ sein.

Wenn Du Einsteiger oder neu in der Welt der Kryptowährungen bist, dann würde ich Dir das minen von Altcoins abraten. Passende Mining Hardware ist in der Anschaffung und was die Nebenkosten betrifft sehr teuer. Zudem steigt die Mining Difficulty, sprich der Schwierigkeitsgrad der Berechnung, kontinuierlich an.

proof of work vs. proof of stake

Proof of Stake (Konsens- Mechanismus)  

Im Gegensatz zur Proof of Work-Methode wird bei Proof of Stake die Kryptowährung nicht durch komplizierte Rechenaufgaben geschaffen. Vereinfacht gesagt werden stattdessen kleine Anteile der Kryptowährung in einer Wallet (Konto) vorgehalten und durch den Vorgang entsperrt. Man spricht hier vom sogenannten Staking. Mit der Gesamtheit an Anteilen validiert jeder teilnehmende Nutzer die Transaktionen, die über die Blockchain abgewickelt werden, wodurch die Sicherheit des Netzwerks maximiert wird. Im Gegenzug erhält jeder Anleger einen Betrag für die gehaltene Menge an Coins.

Proof of Stake ist zudem ein Konsensmechanismus. Der Mechanismus entscheidet, welcher Teilnehmer aus einem Netzwerk zum Generieren des jeweiligen Blocks berechtigt ist. Der Teilnehmer wird dabei mittels gewichteter Zufallsauswahl bestimmt. Für jeden neuen Block wird ein neuer Teilnehmer aus dem Netzwerk ausgelost.

Proof of Stake erfordert somit, dass jeder neue Block durch einen Teilnehmer der Blockchain validiert werden muss, bevor er an die Kette angehängt wird. Grundsätzlich könnte jeder Teilnehmer die Validierung übernehmen. Voraussetzung ist dabei nur, dass sich derzeit Token in dessen Wallet befinden. Die Auswahl des Validierers erfolgt beim Proof of Stake zufällig, ähnlich wie in einer Lotterie. Allerdings ist die Wahl gewichtet, sprich wer mehr Token besitzt, hat eine höhere Chance, als Validierer ausgewählt zu werden – so, als hätte man mehrere Tickets für die Lotterie gekauft und somit höhere Chance, bei der Ziehung zu gewinnen. 

Proof of Work vs. Proof of Stake 

Proof of Stake wurde eingeführt, um bestimmte Nachteile anderer Konsensmechanismen wie Proof of Work zu umgehen. Proof of Work fordert, wie oben schon beschrieben, relativ viel Rechenleistung – sprich Personen oder Einrichtungen, die besonders viel Rechenleistung bereitstellen können, sind bei diesem Mechanismus im Vorteil und können entsprechend einfacher Coins generieren. Proof of Stake erfordert keine hohe Rechenleistung und spart somit Energie. 

Weiterer Vorteil von Proof of Stake ist eine erhöhte Sicherheit. Denn der Algorithmus straft Teilnehmer ab, die versuchen, manipulierte Transaktionen in die Blockchain einzubringen: Wer einmal als Betrüger erkannt wird, verliert einen Teil seines Einsatzes und sein Recht, in Zukunft an Validierungen teilzunehmen. Sprich, wer einmal betrügt, hat nie wieder die Chance, sich Belohnungen in Form von Transaktionsgebühren zu erarbeiten.

Die „Proof of Stake“-Methode weist aber auch gewisse Mängel auf: So bevorzugt das „Proof of Stake“-Protokoll jene Teilnehmer, die große Mengen der Kryptowährungen besitzen. Anleger mit einem Portfolio in der Höhe von 10.000 US-Dollar können auf diesem Wege anteilig etwa zehnmal mehr Transaktionen bestätigen, als es Anleger mit 1.000-US-Dollar-Portfolio können. Außerdem muss eine gewisse Mindestmenge an Kryptocoins gehalten werden, um wirtschaftliche Erträge abzuwerfen. Unter dem Mindestbetrag fallen somit keine Zinsen auf das Investment an.

Ethereum: Umstieg zu Proof of Stake

Das Proof of Stake Protokoll ist im Vergleich zu Proof of Work deutlich leichter und kostengünstiger zu betreiben. Aus diesem Grund stellt jene Methode auch die (derzeit) zukunftsträchtigere Variante dar, weshalb sich unter anderem das Team hinter der Kryptowährung Ethereum für einen Umstieg entschlossen hat und neue Kryptowährungen dieses Protokoll bevorzugen. Ethereum wird auf eine Hybridversion der zwei Protokolle umgestellt: In Zukunft werden etwa ein Prozent der Blöcke via Proof of Stake gesichert werden. In der Zukunft wird sich dann zeigen, welches Modell für die Kryptowährung besser geeignet ist oder ob der Anteil der „Proof of Stake“-Blöcke weiter ausgebaut wird.

Für mich persönlich ist der Faktor Energie/verbrauch das entscheidende Thema. Denn gerade in einer Welt wo der Klimawandel immer schneller voranschreitet und wir weniger – statt noch mehr- Energie verbrauchen sollten, kommen wir um das Thema Energiesparen bzw. Energievermeidung nicht herum. Der hohe Stromverbrauch von Bitcoin kommt praktisch ausschließlich dadurch zustande, dass Miner untereinander konkurrieren, wer den nächsten Block bestätigen darf. Alle anderen kryptographischen Operationen, etwa die Verifikation von Signaturen, sind im Vergleich dazu nahezu irrelevant. Käme man ohne Proof of Work aus, wäre der Stromverbrauch also drastisch niedriger. Bei Proof of Stake entscheidet eben nicht die meiste Rechenpower, sondern das Konsensverfahren. Nachteil hierbei ist aber natürlich, dass man überhaupt erst ab einer bestimmten Geldmenge an diesem Verfahren teilnehmen kann und es somit eine unfaire Verteilung innerhalb des Systems gibt. Aber ich bin auch hier sehr optimistisch, dass in Zukunft eine Lösung gefunden wird, die sowohl das Energie-Problem, als auch das Ungleichgewicht der Mitsprache adressiert.

Veröffentlicht von emilyisonline

Content Marketer, Crypto & Blockchain Industry

2 Kommentare zu „Proof of Work vs. Proof of Stake

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